1. Stimme 2. Stimme 3. Stimme Chor
   30 Jahre Frauenchor Reichenbach e.V. 1986 - 2017
 
Entstehung
Chorleiter
Über uns
Auftritte
Höhepunkte
Repertoire
Komponisten
Presse
Verband
Kontakt
Impressum
Chorkonzert 2014

Diplom

Diplom2

Diplom3

Letztes Aktualisierung: 30.03.2014 - 00:00


Warning: mysql_connect(): Access denied for user 'd0030906'@'localhost' (using password: YES) in /www/htdocs/w0159415/B4YCounter/counter.php on line 30
Konnte keine Verbindung zur Datenbank aufbauen

1 User online

 

 

Paul Eberhard Kreisel

Noch zu Zeiten Schumanns und Mendelsohns was es üblich, dass Dirigenten, Pianisten, Kantoren und Musikwissenschaftler fleißig komponierten.
Vieles wurde auch aufgeführt. Die Leute gingen schließlich ins Konzert, um Neues zu hören. Heute will man alte Meister hören, und das Komponieren ist eine Sache von einigen unbelehrbaren Außenseitern geworden.
Zu ihnen zählt Paul Eberhard Kreisel. Der Mann aus Wilkau Haßlau, der am 24.08.2006 75 Jahre alt wurde, beschreibt die Situation so: "Das Publikum will Schokolade und kein Schwarzbrot. Ja, damit muss ich zurecht kommen." Und lacht verschmitzt. Kreisel sieht das Gute. Er hat immerhin seinen Jugendtraum wahr gemacht und vier Sinfonien geschrieben. Wie Brahms und Schumann. Dass er nicht wie jenau auch pausenlos gespielt wird, ist für ihn kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Und so hat der Westsachse, wann immer Zeit und Gelegenheit war, komponiert: Chor- und Kammermusik, Instrumentalkonzerte, Orchesterstücke, Lieder, Orgelliteratur. Das Verzeichnis der größeren Werke und Zyklen weist 161 Positionen auf. Und Kreisel hat noch nicht genug. "Wenn ich sonntags in der Hirschfelder Kirche an der Orgel sitze, bringe ich jedes Mal fünf neue Choralvorspiele mit. Inzwischen sind an die 1200 zusammen gekommen. Leichte Sachen und auch gut auf kleinen Instrumenten zu spielen."

Der in Vielau bei Zwickau Geborene hat in den fünfziger Jahren in Leipzig Komposition, Klaviespiel und Dirigieren studiert. Danach führte er ein musikalisches Doppelleben. Er stand im Staatsdienst, und unterrichtete im Auftrag der Musikschule Aue in Glauchau und Zwickau. Und war kantor in Kirchberg. Die Kirchenmusik war ihm nicht fremd. Durch Bach und die Zwickauer Kantoren Paul Kröhne und Johannes Schanze, bei denen der Musikschüler noch zusätzlich zum Unterricht am Robert - Schumann - Konstervatorium in die Lehre gegangen war. Die geistliche Musik wuchs Kreisel schließlich so ans Herz, dass er die Tätigkeit als Musikschullehrer aufgab - ungeachtet aller politisch - ideologischen Vorhaltungen, die es deshalb hagelte, und der weitaus geringeren Bezahlung, die ihm als Zwickauer Domkantor erwartete.

Von 1962 - 1996 hat Kreisel das Amt ausgefüllt, in dieser Zeit unbeirrt einen leistungsstarken vielseitigen Domchor geformt und 1968 das bis heute bestehende Orchester der christlichen Chor- und Instrumentalwoche gegrüdet. Im Zwickauer Dom erklang das Werk, das er selbst als sein bedeutenstes betrachtet: die 1968 entstandene Missa Brevis (Kleine Messe), in der Zwölftonmusik und herkömmliche Harmonik eine komplizierte Verbindung eingehen.
Paul Eberhard Kreisel erwarb sich auch bei der Aufführung der "Alten" Verdienste. So war unter ihm in Zwickau erstmals Robert Schumanns große c-Moll-Messe op. 147 komplett zu hören. Derr Domkantor wurde ob seiner leistungen an begehrte Pulte gerufen, dirigierte unter anderem im Leipziger Gewandhaus und im Schauspielhaus Berlin. Für seine Verdienste als Komponist und Kirchenmusiker bekam Kreisel den Christoph - Graupner - Ehrenpreis (1998) und die martin - Römer - Medaille der Stadt Zwickau (1999).

Inzwischen sind die Kreise des Musikers, nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen, kleiner geworden. Immerhin versieht er noch immer Kantorendienste im nahen Hirschfeld. Es ist vor allem das Vogtland, wo Paul Eberhard Kreisel gegenwärtig Bestätigung und neue Anregungen findet. Der sachsenweit bekannte Reichenbacher Frauenchor hat eine ganze Reihe seiner Chorsätze im Programm, die Vogtland Philharmonie spielt Kreisel in Sinfoniekonzerten und nahm einige Werke von ihm auf. Und mit "Mein Traumbaum" hat der unermüdliche Komponist nach Texten des Greizer Lyrikers Günter Ullmann jüngst einen Lieder - Zyklus für Sopran, Klavier und Bläserquintett geschaffen, der demnächst in Wildenfels uraufgeführt werden soll.

 

Quelle: "Freie Presse", 14.08.2006, mit freundlicher Genehmigung des Autors: Schriftsteller, Freier Journalist, Volker Müller, 07973 Greiz, Schloßstraße 5, Tel. (0 36 61) 45 26 49

Volker Müller

einige Bücher von Herrn Volker Müller

 

 

 

Liebe Leserinnen,
unser Chor braucht dringend Verstärkung!

Wir sind ca. 50 Frauen. Wir suchen in allen Stimmlagen Sängernachwuchs. Wer gerne singt, komme bitte zu unseren Chorproben montags 19.30 bis 21.00 Uhr. Ihr seid herzlich willkommen.

Spenden
Partner
Auftritte 2016
 
012.06.Musik im Park (Stadtpark Reichenbach)
18.06.18.06.2016 Chorkonzert Tierpark Hirschfeld
13.12.Weihnachtskonzert Kirche Neumark
15.12.Weihnachtskonzert Peter-Paul-Kirche

all-inkl.com webhosting

 
  © copyright 2005-2017 by: Frauenchor Reichenbach e.V.     powered by: Tomy